Zeitgeschichtetag 2008

Menschheitsentwicklung

als Urform des Menschen wird aufgrund der höheren Entwicklung seines Gehirnes der Homo habilis angesehen. Vorwiegend war er in tropischen Gegenden angesiedelt und hatte einen festen Platz. Er bevorzugte Seeufer und Flussufer, weil er stark vom Wasser sowie von den Pflanzen und den dort lebenden Tieren abhängig war. Er fertigte bereits diverse Werkzeuge aus Stein, die er selbst geformt und hergestellt hatte. Diese Werkzeuge waren zwar der erste Schritt für die spätere Entwicklung, doch für die Jagd an sich waren sie nur wenig geeignet. Das war auch der Grund, wieso sich der Homo habilis vorwiegend von Aas ernährte. Fleisch war allerdings nur eine Alternative, weil sich der Homo habilis im Grunde hauptsächlich von Pflanzen ernährte.

In der letzten Eiszeit der menschlichen Geschichte trat der Neandertaler ans Tageslicht. Der Ursprung seines Namens lässt sich auf den Fundort im Neandertaler bei Köln zurückführen. Er war auch in Vorder-Asiens verbreitet. Auch Geologen fanden heraus, dass schon damals Grabbeigaben Tradition waren, weil der Neandertaler daran glaubte, dass es nach dem Tod ein weiteres Leben gab. Während der letzten Eiszeit wurde der Neandertaler von Jetztmenschen verdrängt und starb aus. Trotzdem sind ihm hilfreiche Werkzeuge und Gegenstande und deren Erfindung, die das Leben damals einfacher machten, zuzuschreiben. Ein Beispiel hierfür sind sowohl Pfeil und Bogen, als auch die Erfindung der Harpune für das Fangen von Fischen. Er formte Faustkeile, Bohrer und klingeln für seine spezielle Verwendungen an. Nadeln fertigte er aus Knochen und Verband dadurch Fälle zu größeren Flecken. Neandertaler wendeten sogar Zelte an, wie sie mobil immer bei sich trugen. Der Neandertaler war ein sozialer Mensch. Er zog es vor, andere Mitglieder in Höhlen anzutreffen und dort Malereien zu hinterlassen. Das sind auch jene Höhlenmalereien, die heute als hochwertige Funde gelten. Der Neandertaler ist stellte sich selbst bei der Jagd dar und er glaubte fest daran, dass dies sein Glück bei der Jagd steigerte.

Aussehen eines Neandertalers

Ber Neandertaler war ein eher gedrungener Mensch, mit einer Durchschnittsgröße von 1,65 m. Die durchschnittliche Lebenserwartung betrug nur 25 Jahre. Eine fliehende Stirn, sowie ein vorstehender Mund und eine grobe Nasenpartie waren die Gesichtsmerkmale des Neandertalers. Körperlich war er sehr untersetzt, verfügte aber über starke Muskeln. Seine Sinnesorgane waren besonders gut ausgeprägt und es überrascht, dass sein Gehirn damals größer war als das der heutigen Menschen. Bei der Jagd erwies er sich als äußerst geschickter Jäger und war gegen Kälte oder Hitze besonders widerstandsfähig. So machte ihm ein unwirkliches Klima nicht zu schaffen, wieso er auch in der Tundra leben konnte

Später folgten der Homo erectus, sowie der Australopithecus. Sie sind, was den Körperbau betrifft, den heutigen Menschen sehr ähnlich gewesen. Sie stellten bereits sehr funktionsfähige Werkzeuge her und lebten in sozialen Gruppen. Sie beherrschten Sprache und lebten als Nomaden, weil sie ihre Beute ständig verfolgten. Sie brieten ihre Beute mit Feuer und bereiteten Fleisch zu. Der Australopithecus war vorwiegend in der Savanne Afrikas verbreitet und sehr klein. Er wurde nur 30-50 Kilo schwer bei einer Körpergröße von 1 m 50. Hauptsächlich ernährt er sich aus vegetarische Kost.

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