Zeitgeschichtetag 2008

Geschichte Sibiriens

Sibirien wurde bereits seit allen Anfängern von den unterschiedlichsten Stämmen und Menschengruppen besiedelt. Vor allem bewegten sich viele Stämme europäischer Herkunft mit eigener Kultur durch das Land. Sie ließen sich vor allem in Tuwa nieder und bildeten Dynastien. Sie beherrschten die Fertigung von Bronze bereits in Zeiten von 1000 v. Chr. vorwiegend im Gebiet des Minussinsk und bildeten sehr früh eine Gräberkultur. 400 beziehungsweise 300 v. Chr. versahen Einwohner Sibiriens ihre Toten bereits mit Tätowierungen unbelegten Zeremonien ab. Sie schmückten ihre Pferde und fertigten Wandteppiche, sowie auch Spiegel an. Später erfolgte die russische Einwanderung und gleichzeitig die Eroberung.

Die Nowgoroder Republik besteht bereits seit dem 11. Jahrhundert. Sämtliche Einwohner und 17 waren am Anfang noch den Russen und an folgendes dann den Mongolen unterworfen und mussten Tribut an sie zahlen. Die Goldene Horde ging 1500 unter und somit war der Weg frei für die Händler und die Kolonisten, damit sie nach Sibirien einwandern konnte. Ab 1600 kamen Kosaken und russische Kaufleute nach Sibirien und gründeten dort ihre eigenen Siedlungen und bewirtschafteten den Handel in Form von Kelten und vor allem mit kostbaren Edelmetallen. Eine der ausschlaggebendsten Händlerfamilien waren die Stroganows. Sie kontrollierten den gesamten Handel mit Salzen und Genossen ab 1558 eigenes Land samt aller Privilegien.

Um Kolonien zu bilden, besetzten sie diese mit Häftlingen oder Deserteuren und unter anderem auch mit verarmten Adeligen, während sie unter den Zaren wirtschafteten. Im 16. Jahrhundert war Sibirien dann endgültig den Russen vorbehalten, als auch noch der letzte Khan auswanderte und das Land verließ das Land verließ. Zu dieser Zeit nannte man die organisierte Wirtschaft der Bauern, welches sie komplett selbstbestimmten, Mir. Steuern wurde zum Ausgleich der Lasten verwendet. Die Zeit von 1696 bis 1725 war vor allem vom Zar Peter I. Maßgeblich geprägt, als er als Gouverneur in Sibirien herrschten. Nach 10 Jahren seiner Herrschaft wurde er aber in Petersburg getötet. Zu diesem Zeitpunkt war Sklavenhandel, sowie der Raub von Pelzen sehr stark verbreitet. Nach und nach setzten die Zaren abgaben in Form von Steuern für den Verkauf von Pelzen durch.

Es dauerte nicht lange, dass die russischen Händler auch mit den Einwohnern Chinas Kontakte knüpften. Zwar hatte sich das Land China dafür entschieden, eine strenge Grenze zum Ausland zu ziehen, doch trotzdem verfielen sie der Gier nach den hochwertigen Pelzen aus Sibirien. Das war auch der Grund, warum Kinder mit Sibirien im Jahre 1689 einen Vertrag abschloss. Russland erhielt alle Privilegien für den Handel und verlor dafür das Gebiet des Amurs. Es waren nur ausgewählte Händler, denen es erlaubt war, mit Kinder Handel zu betreiben. In erster Linie setzte sich allerdings der unversteuerte Schwarzhandel durch und es wurden nahezu keine Steuern an die Zaren abgeliefert, was wiederum zu erneuter Aufruhr führte. Hauptsächlich wurden die wertvollen Pelze gegen Textilgüter und Tee der Chinesen getauscht.

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