Geschichte Österreichs
Die ersten Einwohner Österreichs bestanden aus der Gattung des Homo habilis, welcher ursprünglich im Osten Afrikas zuhause war. Über Jahrhunderte verbreitete sich diese Menschenrasse bis nach Europa und gleichzeitig auch bis nach Österreich. Funde belegen ein Alter von 700.000 Jahren dieser Verbreitung, welche bis nach Ungarn reichte.
Als die Eiszeit in Österreich vor herrschte, waren die kompletten Alpen vollends vergletschert. Der Neandertaler lebte vor 70.000 Jahren in Österreich und war dem harten Klima gewachsen. Dies belegen vor allem Berühmte Funde aus der Wachau in Niederösterreich, wie beispielsweise die Venus von Willendorf. Rund um den Bodensee ließen sich immer wieder Jagdgruppen nieder, die später auch dem Ackerbau verfolgten. In der Zeit der Jungsteinzeit gingen die Menschen in eine weitere Besiedlung des kompletten österreichischen Raumes über und nutzten die Landwirtschaft, in denen sie Weizenanbauten und Vieh züchteten. Die Alpenseen bildeten eine wichtige Grundlage für die Kultur der Pfahlbauten. Als dann die Bronzezeit vor herrschte, spielten vor allem der Abbau des kostbaren Salzes eine wichtige Rolle für Österreich. Vor allem war die Ortschaft Hallstatt ein wichtiges Zentrum. Die Eisenzeit bildete den Übergang der Salz geprägt den Zeiten in die keltischen Übergänge.
Salze waren vor allem bei den Etruskern sehr beliebt, was zu regem Handel führte. Dafür hingegen importierte man Luxusgüter aus fernen Ländern, wie Asien und Afrika. Im Burgenland begann der Mensch Wein anzubauen und diesen anschließend zu lagern. Allein Salzburg mit seinem Dürnberg war eine der wichtigsten Metropolen für den Salzabbau.
In Oberpullendorf wurden Erze abgebaut, die vor allem für die Produktion des Eisens wichtig waren. Um 15 v. Chr. viele Österreich anders römische Reich und wurde von dem römischen Kaiser Claudius beherrscht. 200 Jahre nach Christus begann sich das Christentum verstärkt in Österreich auszubreiten und bekam immer mehr Anhänger. Während der Zeit der Völkerwanderungen wurde das römische Reich stark von den Germanen bekämpft. Später wurde im sechsten Jahrhundert nach Christus vor allem Vorarlberg von den Alamannen besetzt. Auf das Frühmittelalter folgte die Mark Grafschaft, die bis 1156 n. Chr. andauerte. Danach wurde Österreich von Herzogen beherrscht und die Barrenberger, sowie die Habsburger gerieten an die Macht.
Ab 1804 begann Österreich zur Großmacht aufzusteigen. Dabei spielte vor allem Ungarn eine große Rolle. Gegen 1600 wurde in Österreich eine große Reform beziehungsweise Gegenreformation durchgeführt. Auch Österreich war Teil des dreißigjährigen Krieges. Bei den Reformen führte Maria Theresia viele neue Einschränkungen und Verwaltungen ein. So war sie es, die verantwortlich dafür war, dass man Justiz und Verwaltung voneinander trennte. Gleichzeitig führte sie die Pflicht auf Unterricht ein. Der Absolutismus dauerte bis zum Kaisertum in Österreich von 1804-1846 an. In dieser Zeit veränderte Napoleon je Verwaltungen und Formationen der Länder. Von 1867-1918 war Österreich einer Monarchie von Österreich- Ungarn unterworfen. Es folgten der erste und der zweite Weltkrieg, die auch Österreich hart trafen.